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Oktober 1, 2018

Deep Sky Derelicts

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Dungeoncrawler sind ja schon lange keine Seltenheit mehr. Mit Spielen wie Dead Cells, Enter the Gungeon oder dem Klassiker The Binding of Isaac. Ich mag diese Spiele sehr, da sie mich durch eine sehr grandiose Kurzweiligkeit bei der Stange halten. Jedoch fehlt mir ein spezielles Genre in diesem Crawler-Aspekt, nämlich die Rollenspiele.

Jedoch wurde mir mit dem heutigen Spiel ein beinharter Kollege an die Hand gekettet, welcher dem Pech-Schwarzen Darkest Dungeon sehr ähnlich sieht. In Deep Sky Derelicts übernehmen wir die Kontrolle von drei Weltraumabenteurern. Welche sich auf die Reise durch ein dystopisches Weltall machen und treffen dabei auf so einige Gefahren, die außerhalb des normalen Raumfahrer-Alltags liegen.

Story

Wie schon gesagt, wir sind drei Raumfahrer, die durch einen Auftrag in den Weltraum geschickt werden, um wertvolle Dinge, Metallschrott und ähnliches zu bergen. Dabei gibt es nicht unbedingt eine Story die man verfolgt, es ist eher die Reise einer Truppe von Scavengern, welche sich von Raumstation zu Raumstation hangeln.

Gameplay

Wir haben es mit einem klassischen RPG-Dungeon-Crawler zu tun, bei welchem wir von einer Hub aus in einen Dungeon fliegen, den wir Schritt für Schritt erschließen müssen. Dabei stoßen wir auf Fallen, Schätze, Gegner oder auch Auftraggeber. Das Ziel ist es jedes Mal eine Hauptquest zu erledigen, haben wir alle dieser Quests abgeschlossen, können wir auf den nächsten, zufallsgenerierten, Planeten reisen. Die Kämpfe finden dabei rundenbasiert statt und basieren auf einer Art Kartenspiel, wir können also nicht einfach wählen, was wir tun wollen. Dies ist ein großer Kritikpunkt, da es ein gewisses Glück in das Gameplay bringt. Ich hatte teilweise Kämpfe, in welchen ich drei Runden lang nicht angreifen konnte, da Ich einfach keinen Angriff deklarieren konnte.

Ein weiterer Aspekt ist die Energie, welche wir kontinuierlich verlieren, egal was wir tun. Fällt sie auf null bevor wir zurück auf unserem Schiff sind, verlieren wir Lebensenergie und sterben letztendlich, da wir keine Luft mehr haben. Das macht das ganze Gameplay noch taktischer und trotz des Ruhigen sehr stressig, im guten Sinne. Zwischendurch kaufen wir dann neue Energie, heilen unsere Crew oder verkaufen Schrott um unsere Fähigkeiten und Co. zu verbessern. Es ist eben ein klassisches RPG wie Etrian Odyssey oder Ultima.

Technik

Deep Sky Derelicts sieht aus, und spielt sich auch fast so, wie das schon erwähnte Darkest Dungeon. Es ist daher auch unsagbar hübsch und sehr stilsicher. Egal ob Todesroboter oder auch Lovecraft-Weltraum-Zombies, ist alles dabei, was eine Dystopie im All benötigt. Unterstichen wird es durch die Skurrilität der NPC, welche uns immer wieder über den Weg laufen. Ich mag sowas!

Fazit

Schwierig, einerseits liebe ich Spiele wie eben Deep Sky Derelicts so wie das Gameplay, die Schwierigkeit und die Taktik. Jedoch wurden mir schon so einige Kämpfe und Co. Durch den Zufall beim Kampf versaut und manchmal hat es einfach genervt, immer wieder auf die gleichen Gegner zu treffen, die am Fang wirklich des Öfteren unfair schwer sind. Da die Gruppen auch nur aus drei Gegner bestehen aber wesentlich mehr reinhauen als jeder von unserer Gruppe. Zudem hab ich festgestellt, dass nötige Upgrades sehr teuer sind und man dafür zu wenig Zeug findet. Hat man sich jedoch eingespielt, wird es immer besser. Es wird spaßiger, wird interessanter und leichter. Man findet mehr und das Spiel entfaltet sich. Das Spiel ist wie ein guter Tee: Deep Sky Derelicts muss recht lang ziehen aber danach, kann man wirklich viel Spaß damit haben!

Wir danken unserem Gastautor Dave „Schubbi“ Mante für diesen Test.

Unsere Wertung

7.8

Fazit

7.8/10
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