2. März 2014

Donkey Kong Country: Tropical Freeze

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Seit dem 21. Februar leben Controller und Einrichtungsgegenstände wieder gefährlich. Vasen können zu Bruch gehen, Beziehungen können scheitern. Ihr könntet schreien oder weinen.

„Donkey Kong Country – Tropical Freeze“ wird euch einiges abverlangen, vor allen Dingen aber wird es euch Nerven kosten. Ja, dieses Jump ’n Run wird euch gefährlich nah an den Rande des Wahnsinns bringen, doch am Ende werdet ihr es nicht bereuen, das Spiel eingelegt zu haben.

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„Tropical Freeze“ versteht sich als Nachfolger von „Donkey Kong Country Returns“ und ist dankenswerterweise in ansprechender 2D-Optik gehalten. Die sechs verschiedenen Welten, durch die ihr euch im Laufe des Spiels bewegt, sind allesamt mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Neben der schönen Aufmachung gibt es natürlich auch wie gewohnt die obligatorischen Donkey Kong Buchstaben zum Aufsammeln und auch die Suche nach Puzzleteilen wird euch eine Weile beschäftigt halten. Zudem gibt es in diesem Spiel erstmals gut vesteckte Levelausgänge, die ihr nur bei genauerem Hinsehen entdecken werdet.

Auch wenn sich „sechs Welten“ nicht nach einem sehr umfangreichen Spiel anhört, so gibt es doch genug zu entdecken um Beschäftigung für viele Stunden zu bieten – dazu trägt auch der Umstand bei, dass ihr an manchen Stellen zwangsweise auf die Fähigkeiten eurer Affenbande zurückgreifen müsst. Während eure Sprünge mit Diddy Kong im Schlepptau beispielsweise ein bisschen weiter werden, bringt Cranky Kongs Gehstock euch spielend in neue Höhen. Allein durch das Nutzen dieser Fähigkeiten gestaltet sich das Spielgeschehen ausgesprochen abwechslungsreich und die gewohnt punktgenaue Steuerung lässt keine Zweifel aufkommen: Landet ihr daneben oder gar im Abgrund, so kann das Spiel nichts dafür – das habt ihr dann ganz allein euch selbst zu zuschreiben..

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Im Vergleich zu den anderen großen Jump ’n Run Namen wie Super Mario oder wahlweise auch Rayman ist Donkey Kong weitaus fordernder und man ist sogar versucht, das Spiel als „fies“ zu bezeichnen, denn jeder noch so kleine motorische Aussetzer wird sofort abgestraft.

Doch die Macher haben auch etwas Erbarmen mit uns armen Zockerseelen: Im spielinternen Shop könnt ihr die müselig aufgesammelten Bananenmünzen gegen verschiedene Goodies eintauschen, die euch beispielsweise kurzzeitig unverwundbar machen. Hin und wieder ist das auch bitter nötig – gerade die ganz klassisch in mehrere Phasen unterteilten Bosskämpfe verlangen euch einiges ab und können – gekaufte Hilfe hin oder her – letztlich nur durch bloßes Einprägen der nacheinander anzuwendenen Taktiken gemeistert werden.

Versüßt wird euch der Schmerz der Niederlagen (die zweifelsohne vielzahlig sein werden) durch den erneut überaus gelungenen Soundtrack des Spiels. Mit der richtigen musikalischen Untermalung scheitert es sich doch auch gleich viel schöner…

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Fazit

„Donkey Kong Country – Tropical Freeze“ ist fies – fies im Sinne von anspruchsvoll bis hin zu frustrierend, doch niemals unfair. Das Spiel straft euch für Unaufmerksamkeit oder Ungenauigkeit, belohnt euch aber auch mit echten Erfolgserlebnissen, wenn ihr eine besonders schwierige Passage dann zu guter letzt doch noch schafft.

Tief durchatmen, nicht den Controller in den Fernseher werfen – ihr würdet es bereuen. Wer die Herausforderung mag, der wird „Donkey Kong Country – Tropical Freeze“ lieben!

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2 Comments
  • Jack Slate 7 Jahren ago

    Oh ja,das Spiel ist Sauschwer…..aber Affengeil (haltet mich für verrückt,aber das Spiel war tatsächlich der Grund warum ich mir jetzt eine Wii U zugelegt habe ….im Bundle mit „Super Mario Brothers U + Super Luigi U“)

  • Posti 7 Jahren ago

    klasse review
    in einem punkt gebe ich dir vollkommen recht „einrichtungsgegenstände sowie besonders controller leben mit diesem spiel gefährlich …..
    ach was solls eigentlich gebe ich dir in allen hier genannten punkten recht
    dieses spiel ist einfach nur durch und durch perfekt geworden

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