4. Februar 2016

Resident Evil: Origins Collection

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Fast 20 Jahre ist es her, dass Capcom uns eine längst kultige und unvergessliche Serie des Survival Horrors bescherte. Ich selbst weiss noch genau, wie es sich anfühlte, das allererste Resident Evil in meine Playstation One (PSX) zu legen. Eine schaurig-schöne Filmsequenz leitete den Horrorspaß ein: Ein Zombie der an einer Leiche labt, sich zu uns umdreht, düsterer Hintergrund und Soundkulisse, erschreckende Atmosphäre und eine Zombiestimme im Titelmenü sagte bedrohlich den Spieletitel. Ja, wir haben uns damals ganz schön erschreckt und in die Buchse gemacht. Ob dies nun Heute auch der Fall ist, ob das noch funktioniert und warum wir die Origins Collection brauchen, das erzähle ich Euch in unserem Test.

Michiteru Okabe gab in einem Interview zu Resident Evil: Revelations 2 bekannt, dass ein anderes Entwicklerteam gerade Resident Evil 7 in der Schmiede hätte und das es großartig wird. Eine Nachricht, die praktisch von jedem Entwickler kommen könnte, der ein neues Eisen im Feuer hat, jedoch die Horrorgamefans ziemlich begeisterte. Klar, sind wir ehrlich- Capcom muss nach Teil 6 etwas tun und sollte sich nicht dem HD Remake Hype ganz hingeben. Jedoch habe ich einige triftige Gründe, warum man sich doch die Origins Collection, die aus dem grandiosen Resident Evil Zero und Resident Evil besteht, nicht nur als Fan zulegen sollte.

 

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Old but Gold…

Einfaches Spielprinzip: Verlassene Gruselvilla, Jumpscares, düstere Atmosphäre, 08/15 Actionhelden, Zombies. Resident Evil ist ziemlich weit weg von einem psychedelischen Silent Hill oder einem Charakterstarken The Walking Dead besitzt aber trotzdem gerade die richtigen Zutaten und die richtige Würze um ein gutes Horrorgame abzuliefern. Selbst Heute erschrecke ich mich noch an gewissen Stellen, obwohl ich eigentlich weiß, was mich erwartet. Ihr kennt doch auch die Szene mit den Hunden im Herrenhaus? Come on! Die hat mich jedes Mal. Wenn du wirklich zu den coolen Kids zählen willst, drehst du deine Kopfhörer oder den Sound vom PC voll auf und dunkelst deinen Raum ab. Kommt auch gut, wenn man Damenbesuch hat, falls ihr versteht was ich meine. Resident Evil (Zero) ist ein altbekanntes Produkt, welches aber nie seinen Geschmack verliert.

 

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Grafik ist nicht alles, aber…

Wie das so ist mit HD Remakes- man hat das alte Spiel noch in Erinnerung, aber man ist doch mittlerweile sowas von 1080p-Verwöhnt. Man hat immer ein bisschen Angst, dass die Grafik nicht den Erwartungen entspricht. Leider wurde Resident Evil Zero nur technisch überarbeitet. Das finde ich ein bisschen Schade, da die Partner KI doch manchmal sehr fragwürdig handelt und die Umschaltung der Kamerawinkel etwas nerven könnten. Ein Lieblingsspiel aus der Kindheit grafisch aufzupolieren ist zwar ein sicheres Konzept, aber auch ein gefährliches dazu. Die Origins Collection bietet uns ein neues Breitbild, hochgradig überarbeitete Charaktermodelle und eine höhere Auflösung. Kurzum: Wir bekommen allgemein ein besseres Gesamtbild.

 

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Außerdem hat Resident Evil Zero den Wesker…

Mensch was habe ich mich auf Zero gefreut. Damals hatte ich keinen eigenen Nintendo Game Cube besessen und durfte nur bei meinem Cousin beim Spielen zugucken, nun darf ich endlich selbstständig und alleine den Teil spielen und nach meinem Gusto nachholen. Aber Zero bietet nicht nur das altbekannte Spiel. Zero hat den Wesker Mode! Wer erfolgreich die Hauptgeschichte durchgespielt hat, darf sich auf eine besondere Überraschung freuen. Wir können von nun an den Wesker-Mode aktivieren. Billy Coen wird durch den Bösewicht Albert Wesker ersetzt. Wesker im Team haben die Zombies Schicht im Schacht, denn Albert hat spezielle Kräfte und ist im Nahkampf eine Klasse für sich.

 

Wer möchte noch ein Stück vom Retrokuchen?

Retro ist mittlerweile ganz schön „in“, das wissen die Publisher. Manche setzen unsere alten Spiele sehr schön neu auf und andere wiederum weniger gut. Vielleicht liegt es daran, dass sich bei manchen Remakes und Neuauflagen weniger Mühe gemacht wird, vielleicht aber auch, weil manche Spiele aus heutiger Sicht schwieriger oder unzugänglicher spielbar sind. Hand aufs Herz: Wir Oldies möchten gerne nochmal das gute alte Feeling durchleben und die Nachzügler oder jüngeren Spieler möchten wir unbedingt zeigen wie sich die Spiele damals für uns angefühlt haben. Die Residen Evil: Origins Collection kostet im Schnitt 30 Euro, somit darf hier gerne zugeschlagen werden. Beide Spiele sind auch digital einzeln erhältlich. Tut nicht weh und wir erhalten zwei richtig gute Schinken, die uns auch Heute noch munden.

 

 

Fazit

Mit der Residen Evil: Origins Collection erhalten wir zwei richtig gute Teile bzw. die Anfänge der Resident Evil Serie, die man einfach mal gespielt haben muss. Die Locations sind sehr schön designt, die Gegner sind immer noch so eklig und gruselig wie früher und der Spielverlauf gestaltet sich klassisch-linear. Die Ladeanimationen von Treppen und Türen sind noch vorhanden, das nervt die einen und die anderen schmunzeln über das altbekannte Stück Nostalgie. Leider gibt es kein Koop-Modus, die schnell umschaltende Kamera könnte nerven und die Partner KI ist nicht von der intelligenten Sorte. Das ist aber zu verschmerzen, denn wir bekommen den Wesker-Mode spendiert, freischaltbare Kostüme, mehrere Schwierigkeitsgrade und die typische Resident Evil Story mit all ihren schönen Schockmomenten. Ein Klassiker, der in keiner Sammlung fehlen sollte.

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9. Februar 2016 3
3 Comments
  • Thommy 3 Jahren ago

    Cooles Review. Bin voll Eurer Meinung. 🙂

  • Anonymous 3 Jahren ago

    Richtig dufte!

  • Gurki 3 Jahren ago

    ich finde die collection toll und als alter resident evil fan des 1. und 2. teils ne überlegung wert 🙂

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