Holt die Pinsel, Farbroller und Farbpistolen wieder raus: Splatoon ist wieder am Start und diesmal mit Teil 2. Kann die bunte Farbballerei immer noch begeistern, oder geht Splatoon 2 etwa die Farbe aus? Auf bereits zwei Nintendo Events durften wir es schon antesten, nun testen wir aber ausgiebig die Kaufversion. An die Tinte, fertig, los!
Zimmy über das Spielprinzip
An die Farbe, fertig, los! Das Spielprinzip von Splatoon 2 ist schnell erklärt: Kämpfe um dein Revier in taktischen Vier-gegen-Vier-Spielen. Fülle deinen Super Soaker mit Farbe, nehme das Revier ein, indem du alles und Jeden mit deiner Farbe markierst, hüpfe, schwimme oder tinte deinen Gegner voll! Mit den unterschiedlichsten Waffen besprühst du das Gebiet mit der Tinte deines Teams und beanspruchst es für dich. Das Team mit dem größten Gebiet gewinnt!
Geht dir einmal die Tinte aus, oder möchtest du dich schneller fortbewegen? Kein Problem. Tauche als Tintenfisch durch die Tinte deines Teams um mit deinen eigenen Farben bedeckte Wände zu erklimmen, hoch liegende Aussichtspunkte zu erreichen, oder einfach den Gegner mit einem Angriff zu überraschen.

Ganz klar das Hauptaugenmerk von Splatoon 2. Hier liefern wir uns in Vier-gegen-Vier-Matches spannende Tintenklecks-Duelle. Wir schlüpfen in die Rolle der tintenfischartigen Inklings. Unsere Aufgabe ist es, ein möglichst großes Areal mit Tinte als unser eigenes zu markieren. Das bekleckste Gebiet sollte dann gegen das andere Team verteidigt und neue Orte erobert werden. Das coole an Splatoon 2 ist, dass es nicht direkt darum geht, die Gegner zu erledigen, klar kann man sich auch bekriegen, das kostet aber Zeit. Zeit, indem andere Spiele schon Areale einfärben könnten.
Die Multiplayermatches sind rasant, chaotisch und erfordern schnelle Reaktion. In der eigenen Tinte kommen wir besonders flott voran, wenn wir mit der linken Schultertaste können darin als Tintenfisch schwimmen und durch Gitter flutschen. Die eigenen Farbpfützen bringen uns auch den Vorteil ein, dass wir uns in Feuergefechten darin Deckung suchen, oder wir uns darin verstecken und auf Gegner lauern und ausschalten können. Die gegnerische Tinte verlangsamt uns merklich hingegen und wir müssen aufpassen, nicht wieder zum Startpunkt gespawnt zu werden. Auch die Spezialangriffe bringen kleine taktische Raffinessen mit sich. Die Spezialangriffsleiste füllen wir, indem wir gegnerisches Areal mit unserer Farbe einfärben. Ist die Leiste voll, aktivieren wir die Fähigkeit, die je nach angelegter Waffe unterschiedlich ausfällt und ballern was das Zeug hält. Am liebsten sind mir die Curling-Bomben, die wild über den Boden schlittern und dann platzen.








Der Heldenmodus ist eine Solokampgane, die man auch im Offlinemodus spielen kann. Aus der hinteren Ecke der Stadt Inkopolis bittet uns Limone um Hilfe in einer mysteriösen Angelegenheit. Wir schlüpfen durch den Gullideckel und begeben uns so zum Singleplayer des Spiels. Der Heldenmodus ist vergleichbar mit einer Art Spielplatz, in dem versteckte Level erst gefunden und dann abgeschlossen werden müssen. Am Ende jeden Levels erwartet uns ein Bossgegner. Wirklich voran treibt einen im Heldenmodus nur die Sammelaufgaben. Ihr müsst Schriftrollen sammeln, die auch ein paar Story-Schnipsel beinhalten. Insgesamt sind in der Kampagne 32 dieser Rollen versteckt – jeweils eine in jedem der 27 Level, außerdem findet ihr in jeder der fünf Zonen eine weitere Schriftrolle. Wer also auf Soloaction steht bekommt deutlich mehr Umfang als im Vorgänger geboten.
1 Comment
Die Begrenzung auf 2 maps, die dann alle 2 Stunden gewechselt werden, nervt. Warum nicht so wie bei Mario kart 8, wo jeder in der Lobby für die nächste Strecke stimmen kann!? Ich kann Splatoon 2 trotzdem nur jedem Empfehlen der eine Switch hat sich dieses Spiel zu kaufen, weil es ultra Spaß macht. Guter Test ihr zwei.