25. August 2018

gamescom 2018: Metro Exodus

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Tausende von Kilometern entfernt von den Ruinen Moskaus entdeckt Artiom ein grünes Tal voller Leben.
Aber seine Jahre in der Metro brachten ihm eines bei:
Die Nacht bringt den Terror. Und hier hat Terror ein neues Gesicht…

Metro Exodus, pfew! Nach 30 intensiven Minuten Hands-On in der postapokalyptischen Welt bin ich mir sicher: Das Ding wird gut. Das erste Mal kam ich mit Metro in Berührung, als es zu Zeiten der PS3 irgendwann im Shop gratis für PS+ Mitglieder frei verfügbar war. Oft bin ich im Kaufhaus an dem Titel vorbei gelaufen, nicht sicher, ob es mir wirklich gefallen könnte, denn gehört habe ich auch wenig bis nichts darüber. Kurzerhand runtergeladen und direkt begeistert gewesen. Das Setting und die Story waren damals großartig, wenn auch insgesamt auf vielen Ebenen etwas langatmig mit Luft nach oben.  Eine Perle, die Ihr ruhig mal einlegen könnt.

Jahre später wurde auf der E3 2017 bereits Metro Exodus angekündigt und auch auf der E3 2018 durften wir noch mehr erfahren, nun, auf der gamescom 2018 durfte ich mich ausgiebig ins Geschehen stürzen. Falls Ihr die vorherigen Metro-Titel nicht kennen solltet, das Spielgeschehen findet, wie der Name schon sagt, direkt im Untergrund in den Tunneln Moskaus Metro statt. Anomalien, Mutanten und bewachte Gebiete, schwach beleuchtete Passagen und ein beklemmendes Spielgefühl, die einen in klaustrophobische Zustände versetzen.

Metro Exodus kommt aus dem Schatten an die Oberfläche. In meiner Spielzeit befand ich mich mitten in der Wolga. Nein, wir laufen nicht durch ein aneinandergereihtes Tunnelsystem, sondern bekommen eine echte Open World Erfahrung. Hier geht es ums Überleben und auch um den geschickten Umgang mit Materialien, Waffen und Feinden. Die Wolga ist ein gefährlicher Ort, welchen ich bei Nacht betreten habe. Es war ziemlich düster und ich anfangs recht orientierungslos. Neben der Hauptgeschichte können wir uns in Metro Exodus auf eine Vielzahl an Nebenquests, sammelbaren Gegenständen und Erkundung einstellen.

Beeindruckend ist auch das Waffenarsenal. Jede Waffe kann an sich mit Teilen modifiziert werden, die wir von besiegten Gegnern bekommen, oder aber an geheimen Orten in der Spielwelt finden. Jede Waffe kann nach eigenem Spielstil eingesetzt werden. Ich musste zum Beispiel an ein paar Gegnern vorbei, die sich „Piraten“ nannten. Piraten nicht im eigentlichen Sinn mit Augenklappe und Holzbein, eher die Art Mensch, die andere ausrauben und sich an deren Gegenständen bereichern. Nun stand ich da nun mit meinem Bogen und zwei Pfeilen ungefähr fünf gut bewaffneten Gegnern gegenüber, also entschied ich mich für die Schleichvariante. Ausgestattet mit einem Haken, den ich an einer Seilrutsche befestigte, rutschte ich unauffällig hinter die Truppe, duckte mich in das Gebüsch, schlich mich an sie leise heran und schaltete mittels Nahkampf einen nach den anderen aus. Ich kam somit auch in den Besitz stärkerer Waffen und auch einen ziemlich nützlichen Aufsatz für meinen Bogen: Ein Nachtsichtgerät, welches mir bei anderen Gegnern bzw. tierischen Waldbewohnern später sehr nützlich war.

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Ihr merkt es fast schon, ich kann dank meiner Spielsitzung wirklich viel über Metro Exodus berichten, was ich auch in unserem gamescom Podcast Special tun werde, hier jedoch möchte ich Euch nur einen kurzen Vorgeschmack geben.

Metro Exodus ist düster und gefährlich, die Menschen auf die man trifft sind skeptisch oder feindselig, die Ressourcen sind knapp unser Arsenal an Waffen, Wurfmessern, Gasmaske und Granaten deuten darauf hin, dass überall Gefahr lauert. Der Kampf in Metro Exodus gestaltet sich fordernd. Rambomethode Fehlanzeige.

Ich traf im Wald auf eine Gruppe, die ein Gebiet besetzt haben und das schlaueste ist, sich jeden Gegner einzeln und aus der Deckung heraus vorzunehmen, denn auch die gegnerischen Schützen treffen genau. Erspähen Euch die Feinde, wird sofort Alarm geschlagen und plötzlich werdet ihr gejagt. Wenn man sich im Dunkeln versteckt, gehen die Feinde auch mit Fackeln Wege ab um Euch zu suchen, also immer wohl überlegt sich Gebiete nähern, bestenfalls vorher aus sicheren Radius mittels Fernglas oder Zielfernrohr auskundschaften.

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Metro Exodus wird ein großes und gefährliches Abenteuer durch eine postapokalyptische Welt, die alle Jahreszeiten in nuklearen Ausmaß beinhaltet- inwiefern die Reise von statten geht, kann ich Euch jetzt noch nicht sagen, aber auf einen großen Umfang in einer russischen Wildnis können wir uns alle einstellen.

Steigt mit Metro Exodus das Franchise aus dem Untergrund auf? Wir haben ein gutes Gefühl und freuen uns, es Euch am 22. Februar 2019 vorzustellen.

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