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4. Dezember 2018

Shapeshifter – Filmkritik

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Mit Shapeshifter ist nun ein Horrorfilm veröffentlicht worden, der nicht nur eine recht vielversprechende Story anteasert, sondern mit Mario Sorrenti auch ein Regisseur vorhanden ist, der bisher überwiegend damit beschäftigt  und erfolgreich gewesen war, Fotos von hübschen Models zu schießen. Mit diesem Horrorstreifen feiert er nun sein Debüt in der Filmwelt. Ob dies geglückt ist und ihr bei Shapeshifter getrost zugreifen und zuschauen könnt, erfahrt ihr nun in meiner Filmkritik.

Story

Der Wissenschaftler Andre Mason (Thomas Kretschmann – „Der Pianist“, „King Kong“) hat vor 10 Jahren seinen Sohn und seine Frau verloren und verspürt seither den starken Willen noch einmal eine Verbindung zu ihnen aufnehmen zu können, weshalb er diesbezüglich nach einer Lösung sucht. Er trifft durch Maya (Nadine Velazquez ) letztlich auf die Möglichkeit durch das Trinken eines südamerikanischen Tees in die Zwischenwelt der Toten und Lebenden einzutauchen. Zusammen mit seinem Forschungsteam, möchte er nun den Tee zu sich nehmen und die Möglichkeit mit seiner Familie kommunizieren zu können, nutzen. Jedoch läuft dies alles andere als problemlos und unbeschwert ab. Schon bald werden sie von den sogenannten Formwandlern aufgespürt und gejagt, während sich sein Team und er in größter Gefahr befinden und zugleich seine Liebsten auf ihn warten…

Kritik

(c) EuroVideo

Optisch macht Shapeshifter einiges richtig. Die im Film eingesetzten Monster wirken gruselig und durch einige dunkle Szenen wird eine bedrückende Stimmung aufgebaut. Die Grundbausteine für einen coolen Horrorstreifen, der keinen großen Namen oder eine fette Werbekampagne mit sich bringt, ist also gesetzt. Wäre hier nur nicht die Kombination aus verplanten Schauspielern in unsympathisch oder zu dürftig geschriebenen Rollen und einer Story, die sehr schlecht in Fahrt kommt und nicht gut erklärt wird. Immer wieder macht der Film unverständliche Sprünge und hangelt sich von einer merkwürdigen Situation zur nächsten. Nie wird ein guter Erzählstrang gefunden, sondern sich viel zu sehr auf dem anscheinend guten Händchen für Audiovisualität ausgeruht.

Fazit

Shapeshifter konnte mich trotz guter Ansätze in Bezug auf dem Horror und den coolen Monstern nicht überzeugen. Die Story springt zu sehr hin und her, ohne sich anständig einzupendeln und hinterlässt oftmals zu viel Unverständnis in der Erzählung und bei Entscheidungen der Charaktere. Von mir gibt es an dieser Stelle also nur die Empfehlung sich den Film bei Gelegenheit auszuleihen oder auf die Veröffentlichung bei einem Abo-Streamingdienst zu warten. Über den Kauf dieses Filmes hätte ich mich nämlich tatsächlich ärgern müssen, obwohl ich auch schlechteren Horrorfilmen gegenüber immer wieder sehr offen bin. Zu Extras auf der Blu-ray oder DVD kann ich leider nichts preisgeben, da ich eine Vorabversion des Films angesehen habe.

Wertung

4

Fazit

4.0/10

Steht auf Videospiele und Filme. Hört außerdem am liebsten Punkrock und beherrscht während sie Handheld spielt den Moonwalk. Ihren Schulabschluss hat sie in Hogwarts im Haus Gryffindor erworben. Wäre es möglich, würde sie eine Pizza heiraten.

  Kritik
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