11. September 2019

Speedlink Gravity Carbon 2.1 RGB

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Mit dem Gravity Carbon 2.1 RGB erweitert Speedlink das bereits bekannte Lautsprecher-Set um ein weiteres Feature. Dank einer RGB-Beleuchtung in 16,7 Millionen Farben um die Treiber macht das neue Set nicht nur Wumms, es geht ihm auch ein Licht auf. Wie sich das Set während der typischen Anwendungen am PC wie etwa beim Zocken, oder zur musikalischen Session schlägt, erfährst du in den kommenden Zeilen.

Technisches

Die technischen Details zum Gravity Carbon 2.1 RGB erfahrt ihr in folgender Auflistung.

    • Aktives 2.1-Lautsprechersystem für PC/Notebook
    • Bluetooth®-Verbindung zum Smartphone/Tablet
    • Elegantes Design mit Satelliten und Subwoofer in Carbonoptik
    • RGB-Beleuchtung in 16,7 Millionen Farben
    • 6 einstellbare Modi: Farbverlauf, Mehrfarbig statisch, Farbatmung, Einfarbig statisch, Aus, Im Takt
    • Kräftiger Subwoofer mit Holzgehäuse liefert intensive Bässe und hohes Klangvolumen
    • Separate Tischfernbedienung für die bequeme Lautstärkeregelung
    • Tischfernbedienung mit AUX-In-Anschluss
    • Zusätzliche Lautstärke- und Bass-Regler am Subwoofer
    • Kein unnötiger Stromverbrauch dank Netzschalter
    • Standby-Modus
    • Output-Power (RMS): 60W
    • 120W Peak-Power
    • Treibereinheiten: 2×3″ (7,6cm) + 6,5″ (16,5cm)
    • S/N Ratio: ≥60dB
    • Frequenz: 40Hz-20KHz
    • Abmessungen Subwoofer: 261 × 259 × 263mm (B × H × T)
    • Abmessungen Satelliten: 108 × 182 × 119mm (B × H × T)
    • Kabellänge Satelliten: ca. 1,6m
    • Kabellänge Netzkabel: ca. 1,5m
    • Kabellänge Fernbedienung: ca. 1,4m
    • Gesamtgewicht: 4,5kg

Mein Eindruck zum Gravity Carbon 2.1 RGB

Nach der ersten Inbetriebnahme der Brüllwürfel, welche über einen 3.5mm Klinkenstecker an den PC angeschlossen werden, fiel mein erster Blick auf die Carbon Optik. Es handelt sich um eine Folie, welche auf die hölzernen Gehäuse aufgeklebt ist. Die Verarbeitung macht dabei einen guten Eindruck. Die Bedienelemente abseits der kabelgebundenen Fernbedienung finden sich seitlich am Subwoofer wieder, dort lassen sich Bluetooth, die LEDs, sowie separat der Bass und die Lautstärke regulieren.

Nach dem Einschalten ertönte auch gleich ein kurzer Signalton und die rund um die Treiber befindlichen RGB-Leuchten präsentierten erstmalig ihre ganze Vielfalt an Licht in zahlreichen Farben. Im Betrieb über Windows ohne Musik oder Spiel im Hintergrund lässt sich kein Störgeräusch feststellen. Als Erstes muss natürlich ein guter Song her, da dass System zeigen soll was es kann.

Die Auswahl der Musik fiel denkbar einfach aus, Tool hatten kürzlich (nach nur 13 Jahren) eine neue Platte herausgebracht, also lassen wir die Scheibe über einen Streamingdienst mal marschieren. Soundtechnisch machen Subwoofer sowie Satelliten eine ordentliche, wenn auch nicht perfekte, Figur. Man merkt den Satelliten das Fehlen der Hochtöner an. Die in den Satelliten verbauten Plastikhochtöner sind ohne Funktion, allerdings schaffen es Subwoofer und Satelliten den Umstand bei etwas mehr Wumms vom Sub und entsprechender Lautstärke zumindest ein wenig zu kompensieren.

Zum Vergleich zitieren wir als nächstes etwas aus dem elektronischen Musikbereich heran und lauschen einem Liveset von Chris Liebing. Kräftige Bässe krachen um die Ohren, die Satelliten geben alles, eben die Paradedisziplin des Gravity Carbon 2.1 RGB – Pure Power durch satten Bass.

Auch im Bereich Gaming lässt sich festhalten, dass das Gravity Carbon 2.1 RGB sehr ordentliche Arbeit leistet. In ruhigen Szenen lassen sich keine störenden Nebengeräusche erahnen, sodass einem ordentlichen Daddelvergnügen am PC oder auch am Laptop nichts im Wege steht.

Die RGB Beleuchtung

Die wesentliche Neuerung gegenüber dem bereits bestehenden Gravity Carbon 2.1 ist die RGB-Beleuchtung. Es ist schon lange ein Trend, das Tastaturen, Mäuse, PC-Komponenten oder auch Bildschirme durch ein bevorzugtes Farbschema ein Licht aufgeht. Diesem Trend folgt auch Speedlink, indem alle drei Lautsprecher über eine Beleuchtung verfügen. Diese ist in sechs Modi einstellbar: Aus, Farbverlauf, Farbverlauf statisch, im Takt einer Audioquelle und Farbatmung, welche sich dann zum Beispiel bei der Lieblingsfarbe zusätzlich fixieren lässt.

Persönlich konnte ich mir noch nicht wirklich vorstellen wie sich eine RGB-Beleuchtung am Lautsprecher vergleichsweise beim Spielen am PC auswirkt. Also habe ich mal World of Warcraft gestartet und dazu die Farbatmung gewählt. In Momenten in welchen die Farbe der Lautsprecher mit denen im Spiel übereinstimmt schafft die Kombination ein angenehmes Feeling, der Farbwechsel geht dabei langsam genug von Statten das man sich nicht durch die Beleuchtung abgelenkt fühlt.

Als nächstes habe ich mich etwas näher mit dem Modus Licht mit Ton im Takt auseinander gesetzt. Hierzu muss die Musikquelle laut genug sein, damit das Gravity Carbon 2.1 RGB dem Takt auch folgen kann. Bei herkömmlicher Lautstärkeeinstellung (die nicht Angehörige und Nachbarn terrorisiert) funktioniert der Farbwechsel zwar schon, bleibt aber immer mal an ruhigerer Stelle kurz stehen. Also den Sound nochmal hochgedreht und zum Klang der Hellboys (Hey hey Hate!) einfach mal die Lichter blinken lassen – zu sehen im folgenden Video.

Fazit

Man muss prinzipiell für ein Fazit zu Lautsprechern und deren Verwendungszweck im allgemeinen zwischen den Vorlieben eines jeden Einzelnen unterscheiden. Wenn du zur Gruppe jener gehörst, die damals eine Endstufe + Hecklautsprecher + Bassrolle im Kofferraum geparkt hatten und somit stets auf einen Kilometer Entfernung bereits zu hören waren, dann machst du mit dem Gravity Carbon 2.1 RGB generell schon mal vieles richtig. Bist du allerdings eher der Audiophile Typ, der von hoch bis tief jede Frequenz unübersteuert in ihrer vollen Pracht wahrnehmen möchtest, bist du bei höherpreisigen Modellen definitiv besser aufgehoben.

Das Set hat Stärken und Schwächen. Es macht einen optisch sehr guten Eindruck, und kann mich persönlich als Liebhaber von basslastigen Sounds in jedem Fall überzeugen. Dazu kommen gute Features wie der Bluetooth-Empfänger, oder der Kopfhörer/AUX Anschluss an der Tischfernbedienung. Bei der Beleuchtung fällt mir ein Urteil etwas schwerer. Würde sie nicht nur im Takt der Musik Pulsieren, sondern zusätzlich zum Beispiel als Farbprofil zu diversen Spielen arbeiten, wäre ich begeistert. So verbleiben die Funktionen als schönes Gimmick, mit Funfaktor auf jeder Veranstaltung mit Freunden. Mein persönlicher Favorit unter den Farbeinstellungen ist letztlich einfarbig statisch geworden. Nachdem das Set meinen persönlichen Vorlieben nach in Knockout-Purpur leuchtet, konnte ich mich mit dem dadurch entstandenen Ambiente sehr gut anfreunden. Unter dem Strich bleibt immer noch die Wahl zwischen dem Gravity Carbon 2.1 ohne RGB Beleuchtung, und dem hier getesteten Set. In beiden Fällen machen die Lautsprecher eine gute Figur in ihrem Preissegment.

Wir bedanken uns bei Speedlink für das bereitstellen des Musters und den Hellboys für die Erlaubnis, ihren Song vom kommenden Album „Save your Soul 4 Us“ für mein kleines Blinky Blinky-Video nutzen zu dürfen.

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