12. Dezember 2013

Doki-Doki Universe

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Doki-Doki Universe ist nicht leicht einzuordnen – welchem Genre ist es angehörig? Was tue ich da eigentlich? Und warum macht das so viel Spaß?!

So viel vorweg: Wer nun die brandneue PS4 an den Mega-Flatscreen angeschlossen hat und nun in vollen Zügen die Übergrafik genießen möchte, der wird in „Doki-Doki Universe“ nicht unbedingt die absolute Erfüllung finden. Das Spiel ist komplett in niedlicher Comicoptik gehalten, die zwar schlicht, aber gleichzeitig auch unheimlich charmant ist.

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Wir erleben die Geschichte eines kleinen Roboters mit dem einprägsamen Namen QT377665, der von seinen menschlichen Besitzern auf einem einsamen Planeten zurückgelassen wurde. Sie haben zwar versprochen, bald zurückzukommen, doch nach annähernd 32 Jahren des Wartens scheint das dann doch recht unwahrscheinlich. Und sie wollten doch nur kurz Zigaretten holen…!

Wie wir später erfahren, wurde er aufgrund eines ganz spezifischen Defizits verlassen: Es mangelt ihm an Menschlichkeit! An sich nicht besonders verwunderlich in Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei dem Kleinen um einen Roboter handelt… Glücklicherweise hat ein kleines, grünes Marsmännchen Mitleid mit dem Guten: Alien Jeff reißt QT377665 aus seiner Lethargie und schickt ihn auf eine Reise quer durch’s Universum, auf der er den unterschiedlichsten Lebewesen mit den unterschiedlichsten Problemen begegnet. Sei es der Neid, die Eifersucht oder bloße Unsicherheit – sie alle haben ihre Sorgen und Nöte, welche unser kleiner Roboterheld nun zu lösen versucht.

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Die Lösung jedes individuellen Problems ist in verschiedene Quests unterteilt: Manchmal genügt es schon, den Betroffenen einfach zu zuhören – ganz wie im echten Leben – oder es gilt, besondere Herzenswünsche zu erfüllen. Diese Wünsche sind alle sehr verschieden und größtenteils auch irgendwie komplett trivial, doch trotzdem macht es Spaß, sie zu erfüllen. Und sei es nur, um auf die eine gute Tat am Tag zu kommen – wenn auch virtuell!

Gerade wenn spezielle Gegenstände das Leben unserer Gesprächspartner komplettieren würden, müssen wir diese natürlich erst einmal auftreiben. Entweder man findet sie irgendwo durch Zufall oder verdient sie sich durch eine andere Quest.

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Hat man auf einem Planeten alle Probleme aus der Welt geräumt, holt Alien Jeff uns wieder ab; nicht ohne uns dann Ursache und Lösung der bestehenden Probleme noch einmal reflektieren zu lassen. Das ganze Spiel ist ein bisschen aufgebaut wie eine Fabel, aus der wir am Ende eine Lehre für uns selbst ziehen – allerdings völlig ohne dabei schulmeisterhaft zu wirken.

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Fazit

„Doki-Doki Universe“ ist ein durch und durch niedliches Spiel: Die Comicoptik vermittelt trotz oder gerade wegen ihrer Schlichtheit sehr viel Lebendigkeit und die moralisch-lehrreiche Reise durch’s All ist auf seltsame Art und Weise fesselnd. Wer also Spaß an einem ungewöhnlichen Spiel mit interessantem Spielprinzip hat, dem kann „Doki-Doki Universe“ ans Herz gelegt werden – die PS4-Grafik kann man ja immer noch mit anderen Spielen ausloten.

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Knack

19. Dezember 2013 0
2 Comments
  • Gurki 8 Jahren ago

    das sieht irgendwie strange aus aber auch interessant 🙂 danke für die gute info zimmy 🙂

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