Ihr kennt doch sicher alle Spiele wie Overcooked oder auch Cook, Serve, Delicious?

In diesen Spielen ist es das Ziel so viel Essen wie möglich zuzubereiten und zu servieren. Dabei muss man darauf achten, dass nichts verkocht, anbrennt und dass Kunden nicht zu lang warten. Diner Bros ist genau eines dieser Spiele, nur dass es sich hier um eine Kombination aus den oben genannten handelt.

Ihr macht ein Restaurant auf, kocht darin, serviert …und nehmt Geld ein. Nun…

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Wie schon kurz angeschnitten, es geht darum Kunden zu bekochen und sie auch selbst zu bedienen. Das Kochen ist dabei sogar fast eine Nebensache, da Ich mehr damit beschäftigt war die Teller zu Kellnerinnen oder zu Kunden zu bringen und den kürzesten Weg zu finden um dies zu tun.

Mal kurz ein Beispiel: Ein ganz normaler Kunde kommt in den Laden, setzt sich gemütlich und brüllt durch den Laden, dass er einen Burger will, nur mit Brot und Salat. Dazu einen blauen Milchshake, die Kellnerin sprintet also los und gibt dem Kunden sein Getränk, der aber nicht anfängt zu trinken sondern wartet bis alles da ist.

Wir nehmen also einen Salatkopf und schneiden ihn, packen die Brötchen auf einen Teller und darauf den Salat, bringen das ganze zur Theke und die Kellnerin bringt es zum Gast, welcher anfängt zu essen und dann zufrieden geht. So sieht es am optimalsten aus, bis man das erste Restaurant ausbaut. Was dann passiert kommt teilweise einer Apokalypse gleich. Kennt ihr die Szene aus Spongebob, wo die Sardellen in die Krosse Krabbe stürmen? So ungefähr hab Ich mich teilweise gefühlt.

Dazu kommen dann noch spezielle Typen von Gästen. Jogger welche schnell bedient werden wollen aber nur Salat essen, Bauarbeiter welche immer zwei Sachen essen oder auch ein Kritiker welche direkt drei Sachen möchte. Am Ende einer Runde hat das ganze etwas von Krisenmanagement.

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Es ist kaum zu beschreiben, wie viel Hass Ich auf diese Jogger hatte, sobald sie angelaufen kamen. Ich aber währenddessen auf den Punk achten musste, dass er nicht ohne zu bezahlen geht und der Bauarbeiter noch ein Eis will, ich jedoch zum dritten Mal die falsche Kugel genommen habe und das Eis dann wegwerfen musste, während mir mal wieder die Ofenkartoffel für den Kritiker angebrannt ist. Ich möchte damit sagen, dass ihr es am besten mit einem Freund spielen solltet, da es allein selbst mit den ganzen Upgrades irgendwann sehr schwer wird!

Das Beste ist übrigens, dass die Entwickler immer wieder etwas hinzupatchen. Nach knapp zwei Stunden ist man nämlich mit dem Hauptcontent durch, da ihr trotz der stressigen Situationen auch allein alles gut und zuverlässig schafft. Aber durch den neuen Content werde Ich mich wohl wieder dem Stress aussetzen. Die Technik an sich ist nichts Spektakuläres. Niedliche und wenig Individuelle Assets, seichte Musik aber alles läuft wie es soll und das ist hier das Wichtigste.

Fazit

Klein aber fein, wie das Essen in einem französischen Restaurant. Diner Bros ist eines dieser Spiele, welche man anwirft und dann kurz spielt. Halt zwischendurch, wie in einem Schnell-Imbiss. Es ist niedlich, stressig und definitiv einen Blick wert. Was es leider (noch) nicht wert ist, sind die knapp 10 Euro, die man dafür bezahlt. Wie gesagt, nach knapp drei Stunden ist man durch und danach bleibt nur der Multiplayer und durch den neuen Endlosmodus wird das Ganze nochmal etwas angehoben. Ich bin mir daher sicher, dass die Entwickler die Spielzeit noch etwas steigern werden.

Leichte Kost!

Vielen Dank an unseren Gastautor Dave „Schubbi“ Mante für diesen Test!

Wertung

7.2

Daves Fazit

7.2/10
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