Endlich. Wieder. Horror! Ja, ich weiß. Die Meinungen zu The Evil Within waren sehr gemischt. Der Horror kam zu kurz, die Story war zu verwirrend und teilweise nicht schlüssig. Trotzdem habe ich mich seit der Ankündigung des zweiten Teils sehr auf den Release gefreut. Schließlich fand ich das Grundkonzept und die Psycho-STEM-Welt im ersten Teil wirklich super. Und japanisch angehauchter Survival-Horror von Tango Gameworks unter der Aufsicht von Shinji Mikami, der die Kult-Reihe Resident Evil entwickelte, zieht mich einfach magisch an. Also rein ins Vergnügen! Naja, oder ins Verderben. Wie auch immer.

Mitglied der Mobius-Organisation, teilt Sebastian mit, dass seine Tochter Lily noch lebt! Das Problem: Lilys Verstand wurde von Mobius als “Kerngehrin” der STEM-Welt Union missbraucht. Nun ist sie in der Parallelwelt verschwunden und das Abbild einer Kleinstadtidylle beginnt in sich zusammen zu fallen. Nun muss Sebastian wohl oder übel ein weiteres Mal in Mobius’ Hölle eintauchen, um seine geliebte Tochter zu retten. Das gestaltet sich selbstverständlich nicht so einfach. Das Agententeam von Mobius ist mittlerweile nämlich ebenfalls verschwunden und in Union verstreut. Hinzu kommen so manch verstörende Kreatur und psychopathische Bewohner in der langsam Zerfallenden Welt.







Im Gegensatz zum Vorgänger ist die Spielwelt offener und bietet mehr Möglichkeiten, um Ressourcen und Versteckmöglichkeiten zu finden. Außerdem gibt es einige Nebenquests, in denen man die verschwundenen Mobius-Agenten findet und unterstützt. Zur Belohnung gibt es nützliche Items, Zugang zu neuen Gebieten und Backgroundinfos zu Entstehung und Verfall von Union. Damit wir uns besser in Union zurechtfinden, geben die Entwickler uns ein neues Tool an die Hand: Den Kommunikator. Damit bleiben wir nicht nur dauerhaft in Kontakt mit Kidman. Wir bekommen Hinweise zu Ressourcen und Nebenquests. Also endlich eine kleine Orientierungshilfe, die etwas Licht ins Dunkel bringt.

3 Comments
Eigentlich ein Wunder dass das Spiel nicht VR Kompatibel ist. Es würde sich perfekt anbieten. Am PC kann man in den First Person Modus wechseln, indem man bei Steam einen Rechtsklick auf das Spiel macht -> Einstellungen und dort „Startoptionen Festlegen“. Da dann „+com_allowconsole 1“ einfügen um im Spiel mit der Einfg-Taste die Konsole öffnen zu können. Da kann man dann mit dem Befehl „pl_fps 1“ in den FPS Modus schalten. Dadurch gewinnt das Spiel nochmal richtig Atmosphäre dazu, allerdings ist es erstmal ungewohnt so zu spielen, wenn man zuvor 3/4 des Spiels im 3rd Person Mode gezockt hat. 😀
Schöner und ausführlicher Test, Maren. Ich finde es cool, dass in unserem Team die Jüngste auch gleich die Furchtloseste unter uns ist! 😀
Haha, danke Zimmy 😀 Aber mir ging stellenweise auch echt der Arsch auf Grundeis xD