Steuerung und Grafik
Gesteuert wird Cooking Mama – Sweet Shop komplett über das Touchpad und das Mikro des 2DS oder 3DS, ja richtig gehört, das Mikro kommt endlich mal wieder zum Einsatz, sodass es wieder zu peinlichen Pust-Situationen im Zug oder Park kommen könnte. Oder findet Ihr es nicht etwas unangenehm, wenn Ihr in der Öffentlichkeit seid und auf einmal wie bekloppt in Euren Handheld pustet? Ich komme mir dabei irgendwie immer total bescheuert und wie ein absoluter Idiot vor, aber dennoch finde ich es immer wieder witzig. Mit dem Stylus wird wild auf dem Touchpad herumgeklickt, gewischt und gedreht, um Mamas Anweisungen folgen zu können. Das Mikro kommt wiederum zum Einsatz, wenn Ihr beispielsweise Mehl aufwirbeln lasst, das Ihr dann wegpusten müsst um die Küche nicht zu verwüsten. Wenn das mal im realen Leben so einfach wäre!
Grafisch muss Cooking Mama – Sweet Shop leider einen kleinen Rückschritt verbuchen. Es sieht zwar unfassbar putzig aus und wird durch die dekorierten Kuchen und dergleichen zu einem zuckersüßen, ungesunden Hingucker, nur lassen die 3D-Modelle an einigen Stellen doch zu wünschen übrig. Spiele auf der 3DS-Familie sind in den seltensten Fällen absolute Grafikbomben, was natürlich nicht schlimm ist und mich an sich nie stört, bei Cooking Mama – Sweet Shop leiden die Muffins und Co. oder auch die Figur von Mama allerdings schon an der teilweise recht kantigen Optik. Schade, aber das nächste Cooking Mama wird bestimmt auf der Switch erscheinen und dann wahrscheinlich wunderbar aussehen. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit, vor allem bei diesem Spiel. Für die Grafik gäbe es von Mama sicherlich nur die Bronze-Medaille.

1 Comment
Mh für 30 Euro könnte ich mir das zuckersüße Ding mal gönnen. Ich mag die Cooking Mama Spiel. Extrem süße Review, die trotz den Mankos Lust auf mehr machen!