23. September 2018

Slime Rancher

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Der erste Streich von Monomi Park bringt uns auf einen fremden Planeten mit ganz putzigen Bewohnern: Den Slimes! In die süßen Schwabbelwesen habe ich mich ganz schnell verliebt – aber überzeugt Slime Rancher auch mit Gameplay? Ich hab’s für euch auf der Xbox One getestet.

Willkommen auf der fernen, fernen Weite

Wir schlüpfen in die Rolle von Beatrix LeBeau – einer mutigen jungen Frau, die das Abenteuer sucht. Sie landet tausende Lichtjahre entfernt auf der fernen, fernen Weite, um dort ihr Glück als Slime-Rancherin zu versuchen. In Ergo-Perspektive gilt es, die wunderschöne und geheimnisvolle Landschaft des Planeten zu erkunden, Nahrungsmittel anzubauen und natürlich die niedlichen Bewohner zu erforschen.

Und von denen gibt es ganz schön viele. Manche Slimes sehen aus wie Katzen, andere wie kleine Felsen und wieder andere erinnern an Glühwürmchen. Genauso unterschiedlich sind auch die Bedürfnisse und Gemüter der Slime-Typen. Manche sind friedlich, andere sehr gefährlich. Manche fressen Fleisch, andere sind Vegetarier. Weil auch nicht alle Slimes tagaktiv sind, sorgen auch Nachtwanderungen für viele Überraschungen.

Unser wichtigstes Hilfsmittel bei der Expedition ist das Vac-Pack, mit dem sowohl Dinge eingesaugt als auch herausgeschossen werden können. Mit dem Vac-Pack können wir Slimes, Hühner, Früchte oder Gemüse einsaugen, um sie zu unserer Ranch zu transportieren. Um unsere Farm aufzurüsten und unser Grundstück zu erweitern, benötigen wir selbstverständlich Geld. Das verdienen wir am einfachsten, indem wir Plorts sammeln. Diese werden von zufriedenen Slimes produziert. Je glücklicher also unsere Slimes sind, desto mehr Plorts werfen sie ab. Die Slimes müssen deshalb regelmäßig mit den richtigen Nahrungsmitteln gefüttert werden.

Schnapp sie dir alle

Die Plorts unterscheiden sich je nach Slime-Typ, der sie erzeugt. Frisst ein Slime einen Port, der nicht von seiner Art ist, entwickelt er sich zu einem Largo-Slime – einer Mischung dieser beiden Slime-Typen. Und spätestens hier merkt man: Es gibt seeeehr viel zu entdecken. Alle Slimes lassen sich kombinieren, die Vielfalt ist also riesig. Die letzte Slime-Zählung der Entwickler ergab stolze 11.356 verschiedene Arten. Puh!

Das Kreuzen von Slimes kann allerdings auch sehr böse enden: Wenn ein Largo-Slime einen Plort frisst, der nicht zu einer seiner Ur-Formen gehört, entwickelt er sich zu einem Terr. Und mit diesem fiesen Vieh ist nicht zu spaßen. Er frisst alle Slimes und Hühner, die ihm in den Weg kommen. Auf diese Weise habe ich schon meine ganze Ranch verloren.

Glücklicherweise finden sich überall neue Ressourcen, um die Ranch wieder aufbauen zu können. Rätsel und kleine Quests sorgen außerdem für Abwechslung im Spiel und bringen uns Slimes, Hühner oder Geld als Belohnung ein.

Fazit

Slime Rancher ist ein tolles Gute-Laune-Spiel mit Suchtfaktor. Die hübsch gestaltete Landschaft der fernen, fernen Weite macht richtig Lust auf große Erkundungstouren. Von den unglaublich niedlichen Slimes mal ganz abgesehen!

Da finde ich es auch absolut hilfreich, dass der Hauptcharakter schlafen kann, aber nicht muss. Und auch die Slimes haben keine hochkomplexen Bedürfnisse, die innerhalb einer bestimmten Zeit gestillt werden müssen. Gib ihnen möglichst regelmäßig was zu mampfen und sie sind glücklich. Ihr seht: Wer eine Simulation mit hohem Schwierigkeitsgrad erwartet, ist hier fehl am Platz. Aber darum soll es bei Slime Rancher auch gar nicht gehen. Spaß und Freude stehen hier an oberster Stelle. Und genau das hatte ich die ganze Zeit über.

Slime Rancher ist für PC, Xbox One und PS4 erhältlich.

Wertung

10

Fazit

10.0/10
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23. September 2018 1
1 Comment
  • Frau Zimmy 2 Jahren ago

    Oh, das klingt ja alles oberniedlich. Ich werde es mir mal auf der PS4 zulegen- Preis geht auch voll in Ordnung 🙂

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